GartenRund ums HausRegentonnen und Zisternen für den Garten

5. August 2019

Ob Profi- oder Hobbygärtner: Wer im Haus und im Garten kostengünstig Wasser sparen möchte, der greift zu Alternativen wie Regentonnen oder Zisternen. Vor allem im Sommer ist es von Vorteil, wenn man mit Regenwasser sparen kann. Doch was ist beim Kauf zu beachten und wo baut man Zisternen und Regentonnen am besten auf? Wir haben für euch die Antworten.

Mit Regentonnen für den Garten Regenwasser sparen

Die einfachste Art, sein Regenwasser im Garten zu sammeln, ist es, eine Regentonne unter eine Dachrinne zu stellen. Viele Regentonnen besitzen einen eingebauten Wasserhahn, welchen man mit einem Schlauch verbinden kann. Sollte das nicht der Fall sein, so kann man das Regenwasser ebenso mittels einer Gießkanne entnehmen. Wenn man Überschwemmungen vermeiden möchte, dann sollte man sich am besten einen Deckel für die Regentonne anschaffen, falls keiner vorhanden ist. Dieser kann zusätzlich von Vorteil sein, wenn man Laub, Vogelkot oder anderen Schmutz im Regenwasser vermeiden möchte. Auch Kinder und Tiere werden dadurch geschützt.

Welche Vorteile hat eine Regentonne im Garten?

  • Pflanzen im Garten können mit dem gesammelten Wasser gegossen werden.
  • Man kann mithilfe einer Regentonne Kosten für Leitungswasser sparen.
  • Regentonnen sind eine gute Alternative, wenn man keinen Platz für eine Zisterne hat.
  • Regenwasser aus der Regentonne ist im Gegensatz zu Leitungswasser frei von Kalk.

Welche Arten von Regentonnen gibt es?

Regentonnen gibt es in unterschiedlichen Varianten und manche sehen sogar sehr dekorativ aus. Von schlichten Regenfässern bis zur Tonnen im Säulendesign. Regentonnen haben im Schnitt ein Fassungsvermögen von etwa 200 bis 500 Liter Wasser. Jedoch gibt es auch kleinere und sogar größere Tonnen. So findet man beispielsweise folgende Arten von Regentonnen:

  • Amphoren
  • Regenfässer
  • eckige Regentonnen
  • Tonnen im Säulendesign
  • Tonnen in Holzoptik
  • Tonnen in Steinoptik

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Wo stellt man eine Regentonne im Garten hin?

Eine Regentonne stellt man im Garten am besten direkt an die Hauswand unter die Regenrinne. Sollte man mehrere Regenrinnen zur Verfügung haben, sollte man möglichst an jeder Rinne eine Regentonne stellen. Damit lässt sich umso mehr Regenwasser sparen. Arbeitet man mit einer Gießkanne, sollte die Regentonne nicht allzu weit weg vom Einsatzgebiet sein, damit man die Gießkanne nicht so weit tragen muss.

Da sich Regentonnen eher für das Gießen von Pflanzen eignen, sind sie für kleinere Gärten gedacht. Hat man einen größeren Garten, dann wäre eine Anschaffung einer Zisterne sinnvoll.

Mit Zisternen für den Garten Regenwasser sammeln

Wer einen größeren Garten zu pflegen hat, der sollte über eine Anschaffung einer Zisterne nachdenken. Als Zisterne bezeichnet man einen unterirdischen Sammelbehälter aus Kunststoff oder Beton, in welchem Regenwasser gespeichert wird. Der Einbau einer Zisterne ist zwar aufwendig, spart aber einiges an Geld für das Bewässern.

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Wie funktioniert eine Zisterne?

Bei einer Zisterne wird das Regenwasser von der Dachfläche über vorhandene Fallrohre durch einen Filter in die Zisterne geleitet. Fließt Regenwasser durch diesen Filter, wird es zusätzlich gereinigt. In der Zisterne selbst findet eine weitere Reinigung durch Sedimentation – also das Ablagern von Teilchen aus dem Wasser – statt. Da sich die Zisterne unter dem Boden befindet, ist es für Bakterien schwer, in das Wasser zu gelangen, bzw. sich dort zu verbreiten, da es zu kalt und zu dunkel ist. Zusätzlich zu dem Filter, sorgt der strömungsberuhigte Zulauf für eine gute Qualität des Regenwassers.

Zisterne im Garten einbauen: So geht’s

Vor dem Einbau einer Zisterne sollte man zunächst einmal planen, da Zisternen unterirdisch eingebaut werden. Auch um welche Art es sich bei der Zisterne handelt spielt hierbei eine große Rolle. Man unterscheidet zwischen Zisternen aus Kunststoff und Beton.

Zisterne aus Kunststoff einbauen

Der Einbau einer Zisterne aus Kunststoff ist einfacher als der einer Zisterne aus Beton, da hier normalerweise kein Kran benötigt wird. Bevor man mit dem Aushub beginnt, muss man beachten, dass dieser so tief sein muss wie die Zisterne hoch ist, plus weiteren 10 Zentimetern. Diese 10 Zentimeter werden nach dem Einbau der Zisterne für die Grundschicht aus Kies oder Sand benötigt. Nach dem Einbau der Zisterne aus Kunststoff, wird der Tank mit Wasser gefüllt.

Zisterne aus Beton einbauen

Im Gegensatz zu Zisternen aus Kunststoff, müssen Zisternen aus Beton mit einem LKW angeliefert werden. Diese sind mit einem Kran ausgestattet. Da dieser bis an die Baugrube fahren muss, muss man vorher schon überprüfen, ob das in einem Garten überhaupt möglich ist.

Zuallererst muss die Baugrube ausgegraben werden. Auch hier bestimmt die Höhe der Betonzisterne die Tiefe. Ist das Loch ausgegraben, wird der Boden mit einer 10 Zentimeter Schicht aus Kies und Sand begradigt, wichtig hierbei ist, dass die Schicht sehr eben ist. Danach kann die Zisterne mithilfe des Krans eingesetzt werden und mit einer Erdschicht verdichtet.

Wie lange kann die Zisterne im Garten genutzt werden?

In der Regel haben Zisternen eine sehr lange Lebensdauer. Einige Hersteller garantieren eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Trotzdem sollte man seine Zisterne regelmäßig überprüfen. Auch wenn Zisternen kostspieliger als Regentonnen sind, lohnt es sich auch auf Grund der Nutzungsdauer eine Zisterne anzuschaffen.

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